Hitlergruß-Eklat! Jetzt spricht der Moderator

Hitlergruß-Eklat! Jetzt spricht der Moderator

Der Vorfall bei der Siegerehrung im Rahmen der Gala der fünften Austria Top Tour am Nationalfeiertag im Schloss Mondsee, bei der ein über 75-jähriger Amateur-Radsportler aus Tirol den rechten Arm zum Hitlergruß erhoben haben soll, schlägt medial hohe Wellen. Der Moderator der Veranstaltung, Rudi Schwaiger, der den Abschluss der seit 2013 ausgetragenen Radmarathon-Rennserie seit mehreren Jahren ehrenamtlich moderiert, hat nun aus den Medien erfahren, dass eine Anzeige gegen ihn eingebracht wurde. Da ihm von den Medien – bis auf ORF Radio Oberösterreich – bis jetzt keine Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt wurde und keine Darstellung seiner Sicht des Vorfalls erfolgt ist, meldet sich Rudi Schwaiger nun selbst zu Wort und weist die erhobenen Vorwürfe in aller Deutlichkeit zurück.

„Dass seitens des Bürgermeisters und eines anwesenden Anwalts, wie ich aus den Medien erfahren habe, Anzeige gegen mich eingebracht wurde erschüttert mich. Der Inhalt der Anzeige ist mir bis dato noch unbekannt, da mir diese nicht vorliegt und auch noch nicht zugestellt wurde. Jedem Vorwurf gegen meine Person trete ich aber mit aller Entschiedenheit entgegen: Weder habe ich mir etwas zuschulden kommen lassen, noch kann ich nachvollziehen, warum nun ich für den Vorfall verantwortlich gemacht werden soll“, erklärt Rudi Schwaiger.

Moderator stellt fest: Er hat den Vorfall nicht unmittelbar gesehen

Den Vorfall der Vorführung des Hitlergrußes durch den Tiroler Teilnehmer bei der Siegerehrung der Austria Top Tour hat Rudi Schwaiger gar nicht live gesehen, wie er feststellt: „Da der Athlet zum Zeitpunkt des Vorfalls durch einen anderen Teilnehmer verdeckt war und ich zudem, seitlich neben dem Podium stehend gerade in meine Moderationsunterlagen vertieft und gedanklich nicht beim Bühnengeschehen war, habe ich die Geste nicht unmittelbar gesehen. Erst durch die Unruhe im Saal und die folgenden Zwischenrufe bin ich darauf aufmerksam geworden, dass etwas vorgefallen war. Was genau. habe ich aber erst nach Ende der Moderation in vollem Umfang geschildert bekommen.“

Der Aufregung im Publikum begegnend und um einer Eskalation – angeheizt von empörten Zwischenrufen – entgegenzuwirken, hat Rudi Schwaiger Bedacht darauf genommen, die brodelnde Stimmung im Saal zu beruhigen und zur Ruhe aufgerufen: „Ich bin dem Publikum gegenüber insofern auf den Vorfall eingegangen, als ich erklärt habe, dass die Vorgänge auf der Bühne – mit Rücksicht auf die anderen Sieger, die in den Genuss einer würdigen Ehrung kommen sollen – nach dem Abschluss der Siegerehrung aufgeklärt werden. Was genau vorgefallen war wusste ich zu diesem Zeitpunkt ja noch gar nicht, da ich die Geste ja nicht gesehen hatte. Die Hitlergruß-Geste, die mir nach der Moderation geschildert wurde, verurteile ich auf das Schärfste“, so Rudi Schwaiger.

Am Ende der Veranstaltung hat sich der Moderator gemeinsam mit dem Veranstalter auf der Bühne dem Publikum gegenüber deutlich von dem Vorfall distanziert. „Dass ich mich nun mit einer völlig verdrehten Darstellung der Fakten und sogar mit einer Anzeige durch den Bürgermeister konfrontiert sehe, macht mich fassungslos“, so Rudi Schwaiger. „Den Grund dafür, dass nun ich für den Vorfall verantwortlich gemacht werde, kann ich mir nicht erklären, das wäre reine Spekulation. Ich kann nur vermuten, dass die Akteure hinter der Anzeige einen „Sündenbock“ für den Eklat finden wollten, dem die Verantwortung für den Vorfall zugeschoben werden soll. Davon – ebenso wie von der Geste des Hitlergrußes durch den Athleten – distanziere ich mich in aller Schärfe und Deutlichkeit!“, so Rudi Schwaiger.

Rudi Schwaiger selbst ist zu seiner Sicht der Dinge bisher zwar nicht zu einer Stellungnahme eingeladen worden, hat dem Veranstalter seine Sicht des Vorfalls aber von sich aus dargelegt. Als besonders bitter erlebt es Rudi Schwaiger, dass von den berichterstattenden Medien – von ORF Radio Oberösterreich abgesehen – eine Kontaktaufnahme und die Einholung einer Stellungnahme verabsäumt wurde. Und das obwohl er in der Berichterstattung namentlich genannt wird, im Unterschied zum Athleten, welcher die verurteilenswerte Geste auf der Bühne getätigt hat: Dessen Name wurde nämlich nicht öffentlich genannt.

 

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