„Späte Bilder“ erinnern an Hans Mairhofer-Irrsee

„Späte Bilder“ erinnern an Hans Mairhofer-Irrsee

Eine bemerkenswerte Ausstellung über das späte Wirken des Künstlers Hans Mairhofer-Irrsee wird derzeit noch bis 25. Juli in Gmunden in der Galerie des Kunstforums Salzkammergut gezeigt. HMI 2

„Späte Bilder“ zeigt Werke der letzten Schaffensphase, seiner Malerei. Die Farbigkeit hält sich an die Frühwerke mit primitivsten Mitteln, aus Pigment und Tischlerleim hergestellt. Er arbeitet parallel und kombiniert die Einzelteile gerne auch thematisch, wie er früher immer gerne 100 Sonnen, 100 Tauben, 100 Hähne und 100 Baumhäuser schuf und sie dann ausstellte. Nun hat er seinen individuellen, unverkennbaren Stil gefunden, die Themen kreisen um den Menschen, Tiere und Landschaften des Mondseelandes, Mythologisches. Alles dient ihm.

Jedes Brett, unübliche Formate, die ihm der Tischler im Ort zubringt, werden verarbeitet. Schön gerahmt und sauber präsentiert, das interessiert ihn nicht mehr. Was dargestellt werden muss, wird mit traumwandlerischer Routine ins Bild gesetzt. Er kennt seine Mittel und Werkzeuge nun endgültig. So schafft er auch quantitativ noch ein beachtliches spätes Werk.

Bis zum Schluss wird es niemandem gelingen, ihn einzuordnen. Für Eitelkeiten hat er nichts übrig und lehnt Auszeichnungen, die sich nun doch allmählich einstellen würden, prinzipiell ab, was ihm wieder keine Freunde macht, seiner wachsenden Fangemeinde aber imponiert.
Am 15. August 1998 erfüllt sich das Leben Hans Mairhofers im 85. Lebensjahr.

Diese Ausstellung ist für jeden empfehlenswert, der sich mit der letzten Schaffensperiode des Zell am Mooser Künstlers auseinandersetzen möchte.

Norbert Blaichinger


Nähere Infos: https://www.kunstforumsalzkammergut.com/

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