Die 1. genossenschaftliche Generalversammlung der Hochalm

Die vor einem Jahr gegründete Genossenschaft hat mittlerweile mehr als 80 Mitglieder, die etwa 80.000- Euro Eigenkapital durch Anteilszeichnung angesammelt haben. Außer für ganz wenige Rechtshilfekosten bei der Gründung haben wir es nicht angerührt.

Die pflichtgemäß jährlich stattfindende Hauptversammlung am 16. Dezember im Bauernmuseum Mondsee hat trotz ganz schlechten Wetters fünfundzwanzig Mitglieder hinter dem Ofen hervorgeholt und weitere vierzehn ließen sich durch eine Vollmacht vertreten. Das ist eine Vertretungsrate von annähernd 50%, wovon so manche Genossenschaft nur träumen kann. Auch Karl Staudinger, Jurist des Revisionsverbandes Rückenwind, war anwesend und hat uns vor schweren Formfehlern bewahrt.

Vorstand Franz Spitzer hat im Punkt "Finanzbericht", die schon erwähnte Situation glaubhaft dargelegt, wonach die Entlastung des Vorstandes dann auch keine Überraschung war.

Der Kern aller Entscheidungen war aber das "Wie weiter?"
Es hakt nämlich weniger am Eigenkapital als der Besicherung jenes Kredites, den wir einfach brauchen, um bauen zu können. Mögliche Gönner mit viel Geld habe ich zwar schon angesprochen, aber niemand hat zugesagt, eine Immobilie als Sicherstellung einzusetzen. Sollte sich so jemand finden, werden wir sicher nicht Nein sagen, aber wir werden uns auch an die Vielen wenden. Genau dazu hat mich die Vollversammlung aufgefordert und ermutigt.

"Es war übrigens insgesamt eine recht positive Stimmung, alle Beschlüsse waren einstimmig. Das Protokoll für die Mitglieder kommt bald zum Nachlesen." (Zitat Andreas)

Banken akzeptieren gewöhnlich nur einen einzigen oder eine handvoll Bürgen, aber nicht viele. Zum Glück gibt es die Hermes-Stiftung mit Sitz in Salzburg! Sie treten gegenüber der Bank als einheitlicher Bürge auf und nehmen ihrerseits viel kleine Bürgschaften von vielen kleinen Leuten wie dir und mir entgegen. Auf diese Weise kann man gemeinschaftliche Projekte finanzieren. Eine großartige Erfindung ist das – so etwas wie die Hermes-Stiftung findet man nicht an jeder Ecke!

Wie wirst du Bürge?
Du (und viele deiner Freunde) machen eine Zusage über jenen Betrag, für den sie bürgen wollen. Der Betrag ist frei wählbar, das Risiko ist limitiert. Bis 999 Euro ist kein Einkommensnachweis nötig. Darüber schon.

Du brauchst nichts zu zahlen. Den Kredit tilgt die Genossenschaft aus den laufenden Einnahmen, wenn sie dann in Betrieb geht. Das besicherte Geld muss nur fließen, wenn die Genossenschaft in Konkurs geht. Genossenschaften gehen aber sehr selten in Konkurs. Um so eine Minibürgschaft zu unterzeichnen, muss man übrigens nicht Genossenschaftsmitglied sein. Willst du ein solcher werden, oder einen Unterstützungsbeitrag leisten, kannst du einfach durch einen klick hier zur Webseite gelangen.

Am besten du meldest dich einfach bei mir (Andreas Pillichshammer) telefonisch oder per E-Mail
(T.: 0699 81898932 | andreas.pillichshammer(at)gmx.at). Ich sammle die Daten unserer Unterstützer bis es dann so weit ist.

Nach einer gewissen Zeit von etwa einem Jahr ziehen wir dann einen Schlussstrich und schauen uns die Zusagen an. So hoch wird dann der Kredit sein können.

Bitte mach mit, bitte rede über uns! Wir sind schon so weit gekommen.
Edmund Brandner von den OÖ-Nachrichten hat schon einen Artikel über uns geschrieben. Das ist doch was, oder?

In diesem Sinne jetzt schon ein herzliches Vergelt's Gott - auch für's weitererzählen - und gesegnetes Weihnachten für dich und deine Familie.

Andreas Pillichshammer


Crowdfunding Projekt: Mondseeer Hochalm - Video: Matthias Jandl/bewegtebilder.at

Wer Andreas noch auf andere Art und Weise unterstützen möchte der kann dies durch einen Erwerb eines Genossenschaftsanteil oder dem Kauf von Hochalm-Guties tun. Dies alles gibt's im Online-Shop der Hochalm zu kaufen - oder bis zum 24.12. auch in unserem ML24-Adventkalendertürchen Nr. 12 zu gewinnen (also die Hochalm-Guties ;)