Erst muss die Wasserversorgung sicher gestellt sein ..

Erst muss die Wasserversorgung sicher gestellt sein ..

ML 24 im Gespräch mit Bürgermeister Hans Dittlbacher, Tiefgraben.

Das Bauprojekt der Baugruppe Kainz in Tiefgraben gegenüber des Lagerhaus-Kreisverkehrs werde in seinem ersten Bauabschnitt mit 22 Wohneinheiten wohl bis Jahresende 2020 fertig sein, sagt Bürgermeister Hans Dittlbacher im Gespräch mit ML 24.

Es habe zwar durchaus Kritik im Gemeinderat, aber auch von Bürgern am Projekt gegeben, aber mit der gefundenen Kompromisslösung „bin ich sehr zufrieden“, so der Bürgermeister.

Die Ostseite und damit die zur B 154 gewandte Seite des Gebäudes diene mit Treppen, Zugängen und Nutzräumen quasi auch als Schallschutz, sagt Dittlbacher, die Wohnräume seien allesamt gegen Westen ausgerichtet. Die immer wieder geäußerte Kritik, das Gebäude sei um eineinhalb Meter zu hoch, wehrt Dittlbacher ab: „Wir haben uns das genau angeschaut, das passt.“ In die Kategorie sozialen Wohnbaus fällt dieses Projekt jedenfalls nicht. Auf der Homepage des Bauträgers werden Kleinwohnungen mit knapp 50 m2 für 274.000 Euro /inkl. zweier Tiefgraragenplätze) angeboten.

Zweiter Bauabschnitt bereits eingereicht, Thema Wasser hat Vorrang.
Dieser zweite Abschnitt soll die nächsten 40 Wohneinheiten (von insgesamt 97) umfassen. Ehe es aber hier zu einer Genehmigung kommt, muss das Thema Wasser geregelt werden. Dazu gibt es Verhandlungen ,mit zwei Tiefgrabener Wassergenossenschaften. Mit einer hat man bereits das Wasser für den Bauabschnitt 1 sichergestellt. Für eine Genehmigung des zweiten Bauabschnitts braucht man eine Vereinbarung mit einer weiteren. „Zusätzlich wollen wir eine zusätzliche eigene Versorgung entwickeln, die auch den Ausbau des Leitungsnetzes umfasst“, beschreibt Bürgermeister Dittlbacher die Pläne. „Erst wenn die Wasserversorgung sichergestellt ist, reden wir über den zweiten Bauabschnitt.“

Was ist mit dem sozialen Wohnbau?
Dennoch darf man sich fragen, wie die Gemeinde mit dem Thema des sozialen Wohnbaus umgeht, also der Frage leistbaren Wohnens. Dittlbacher: "Bisher haben wir das über Baulandsicherungsmodelle abgewickelt. Und wir haben noch ein Projekt auf den so genannten Hupf-Gründen am Gaisberg mit elf Parzellen." Was allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein dürfte, denn die Bewerberzahl für diese Parzellen ist schon jetzt ungefähr fünfmal (!) so hoch wie die Parzellen.
Am Ende des Gespräches zeigt sich noch ein nachdenklicher Bürgermeister Hans Dittlbacher. „Wir haben schon viele Überlegungen angestellt, wie es in Zukunft weitergehen kann. Den verdichteten Wohnbau werden wir brauchen, denn mit den Umwidmungen können wir auf Dauer nicht so weiter machen.“

Bürgermeister Dittlbacher: „Zufrieden mit Kompromiss.“

Norbert Blaichinger

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