Schwierige Zeit für Kenia-Projekt

Schwierige Zeit für Kenia-Projekt

Innerschwand. Vor mittlerweile 13 Jahren war die Innerschwandnerin Mag. Andrea Mayrhofer bei der Gründung des Entwicklungszusammenarbeits-Projekts „Daraja - Die Brücke“ mit dabei. Das Projekt läuft seither erfolgreich.

„Noch vor einem Jahr freuten wir uns gemeinsam mit unseren Projektpartnern über die Gründung von zwei neuen Selbsthilfegruppen und den stabilen Fortbestand unserer Partnerschaft. Mittlerweile hat Corona auch Kenia und natürlich unser Projekt erreicht und so einiges hat sich geändert“, sagt Andrea Mayrhofer.

Die Gruppenmitglieder leben von Kleingeschäften und sind oft abhängig vom Marktverkauf. Da auch in Kenia strenge Corona-Regeln eingeführt wurden, wurden viele Märkte geschlossen und die Marktfrauen bleiben ohne Einkommen zurück.

Die Preise für Grundnahrungsmittel sind hingegen gestiegen, ebenso Kosten für Transporte. Daraja unterstützt deshalb derzeit die Mitglieder mit Lebensmittelhilfe, außerdem werden nach Bedarf Desinfektionsmittel und Masken verteilt. 

Die Angst vor einer möglichen Ansteckung ist groß- ein positiver Test bedeutet Quarantäne und Einkommensverlust, Wege ins Krankenhaus und Behandlungen sind teuer. 


„Schwierig ist die Situation für Kinder: Alle Schulen wurden geschlossen und bleiben das vorerst bis Jänner 2021. Distance Learning funktioniert in Kenia kaum, weshalb die Partner Mt. Zion zumindest Lernmaterialien kopieren und zur Verfügung stellen. Unsere Gruppenmitglieder sind in dieser schwierigen Zeit einmal mehr auf Unterstützung angewiesen, die Daraja mit Ihrer Spende ermöglichen kann“. 



Wer gegen eine Spende einen Jahreskalender 2021 mit ansprechenden Bildern aus Afrika erwerben möchte, kann sich bei Andrea Mayrhofer melden oder direkt über bestellen und bekommt ihn mit der Post zugesandt.

RH

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