Triologie der Steinzeit von Alexander Binsteiner

Zuammen mit dem dritten Taschenbuch von Alexander Binsteiner im Bogner Verlag „Neue Spuren in die Steinzeit“ entsteht die erste populärwissenschaftliche Trilogie der Steinzeit zwischen Donau und Alpen. Auch die UNESCO Welterbe Pfahlbausiedlung von See am Mondsee spielte für ihn eine entscheidende Rolle.

Die Geoarchäologie beantwortet archäologische Fragen mit geowissenschaftlichen Methoden. Als der Autor vor 40 Jahren seine ersten Studien begann, war diese neue Fachrichtung in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Er hatte den Begriff auf seinen Reisen in die USA kennengelernt und sofort übernommen.

Heute ist die Geoarchäologie auch bei uns angekommen. Ohne geophysikalische Methoden wie beispielsweise der Geomagnetik ist eine moderne archäologische Felduntersuchung gar nicht mehr vorstellbar.
Dann wurde eine Eismumie in den Ötztaler Alpen entdeckt. Für den Autor, der unter Konrad Spindler als Chefgeologe in der Ötzi-Forschung arbeiten konnte, eröffnete sich dadurch der direkte Weg in ein internationales und fächerübergreifendes Wissenschaftsprojekt, das auf seine geoarchäologischen Forschungen wie ein Quantensprung wirkte.
Davon profitierten vor allem dann auch seine jahrelangen Untersuchungen der Sammlung Much aus der UNESCO Welterbe Pfahlbausiedlung von See am Mondsee, die zusammen mit Studenten im Rahmen eines Lehrauftrages am Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien untersuchte. Binsteiner gilt seither als Kenner der Feuersteingeräte der Mondseekultur.

Mit seinem dritten Band zur Steinzeitforschung zwischen Donau und Alpen stellt Alexander Binsteiner im Oberpfälzer Bogner Verlag nunmehr eine populäre Trilogie moderner Steinzeitforschung vor. Zusammen mit den Bänden „Menschen, Steine und Geschichte(n)“ und „Homo Sapiens auf neuen Wegen“ entsteht ein neues Bild der Steinzeit aus Sicht eines Geoarchäologen, das zentrale Themenbereiche aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet.

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FDW KW50/51-2018: Bis 2017 gehörte der beleuchtete Adventkranz auf der linken Alleewiese zum stimmungsvollen Bild des Mondseer Advents. Zum 1. Mal wurde er heuer nicht aufgestellt, wie finden Sie diese Veränderung?
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